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29.03.2024

Auswirkungen des am 1.1.2024 in Kraft getretenen MoPeG

das Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) ist am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Der wesentliche Punkt der Modernisierung des Personengesellschaftsrechts ist die Aufgabe des Gesamthandsprinzips im Recht der Personengesellschaft.

Das MoPeG unterscheidet fortan zwischen einer Außen-GbR und einer Innen-GbR. Für die Außen-GbR bestimmt § 713 BGB nF: „Die Beiträge der Gesellschafter sowie die für die Gesellschaft erworbenen Rechte und die gegen sie begründeten Verbindlichkeiten sind Vermögen der Gesellschaft.“

Mit der Anerkennung der Rechtsfähigkeit der Außen-GbR wird klar zwischen dem Gesellschaftsvermögen und dem Privatvermögen der Gesellschafter unterschieden. Das MoPeG sieht die Einführung eines Gesellschaftsregisters für die GbR vor. Bei der GbR ist die Eintragung weder konstitutiv für die Erlangung der Rechtsfähigkeit, noch ist sie gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings gilt ein Voreintragungserfordernis für den Erwerb und die Veräußerung registrierter Rechte an einem Grundstück. Grundstückstransaktionen unter Beteiligung einer GbR werden ab dem 1.1.2024 nur noch dann in das Grundbuch eingetragen, wenn die GbR ihrerseits im Gesellschaftsregister eingetragen ist. Faktisch folgt daraus eine Registrierungspflicht für eine grundbesitzhaltende GbR. Die Anmeldung zum Gesellschaftsregister ist von sämtlichen Gesellschaftern gemeinsam vorzunehmen. Die Anmeldung ist elektronisch in öffentlich beglaubigter Form einzureichen. Für die Anmeldung zur Ersteintragung muss mit ca. 300 € gerechnet werden. Die GbR muss nach der Eintragung den Rechtsformzusatz „eGbR“ (eingetragene GbR) führen.

Alle grundbesitzhaltenden GbR´s sollten sich zügig ins Gesellschaftsregister eintragen lassen, auch wenn noch kein konkretes Grundstücksgeschäft ansteht, da eine fehlende Eintragung im Gesellschaftsregister eine Sperre im Grundbuch begründet.

Wir stehen zur Beantwortung Ihrer Fragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen im Namen des gesamten RINKE-Teams

StB Stephan Schmacks
Geschäftsführer


RINKE-Informationsbrief 04-2024
(Download 480 KB)

  1. Privates Veräußerungsgeschäft: Keine Steuerbefreiung bei Nutzung durch Elternteil
  2. Vorfälligkeitsentschädigung als Werbungskosten bei den Vermietungseinkünften
  3. Bonuszahlungen von Krankenkassen – Vereinfachungsregelung verlängert
  4. Anpassungen im Steuerrecht aufgrund des MoPeG
  5. Kindergeld: Einheitliche Erstausbildung bei Unterbrechung durch Freiwilligendienst
  6. Darlehen und Zuschüsse zu Fortbildungsaufwendungen
  7. Arbeitnehmer-Sparzulage: Erhöhung der Einkommensgrenzen ab 2024
  8. Privates Veräußerungsgeschäft nach Teilung eines (Wohn-)Grundstücks

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