Pensionszusage

Bei der Pensionszusage (Direktzusage) wird dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber eine unmittelbare Versorgungszusage erteilt. Der Arbeitgeber kann für eine Pensionszusage schon in der Gegenwart zu Lasten des Betriebsgewinns eine steuermindernde Pensionsrückstellung nach § 6a EStG bilden. Auf Basis einer Pensionszusage ist für den Jahresabschluss ein versicherungsmathematisches Gutachten über die Höhe der Pensionsrückstellung zu erstellen.

Die Zahlungen der Versorgungsleistungen durch den Arbeitgeber stellen bei diesem Betriebsausgaben dar. Entsprechend der Abnahme der Verpflichtungen sind die Pensionsrückstellungen sukzessive aufzulösen. Die Versorgungsleistungen des Arbeitgebers sind vom Versorgungsempfänger als nachträglicher Arbeitslohn gem. § 19 Abs. 1 zu versteuern (nachgelagerte Besteuerung).

Die RINKE Treuhand GmbH erstellt durch ihre Fachabteilung "Versicherungsmathematik" versicherungsmathematische Gutachten nach handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Grundsätzen. Die Novellierungen der Grundsätze für die Bildung von Pensionsrückstellungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) werden durch unsere Mathematiker auf Basis einer versicherungsmathematischen Software bereits seit 1.01.2010 in die Praxis umgesetzt.

Unsere Fachabteilung erstellt ebenfalls versicherungsmathematische Gutachten für Pensionsverpflichtungen nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS und US-GAAP).