Offenlegung

Das HGB sieht für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personengesellschaften ohne natürliche Person als Vollhafter die Verpflichtung vor, die Jahresabschlussunterlagen elektronisch beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen. Dieselbe Notwendigkeit ergibt sich für besonders große Personengesellschaften und Einzelkaufleute nach dem PublG. Wer seiner Offenlegungspflicht nicht bzw. nicht rechtzeitig nachkommt oder unvollständig seine Unterlagen beim elektronischen Bundesanzeiger einreicht, muss mit einem Ordnungsgeldverfahren rechnen. Es drohen dann Ordnungsgelder zwischen € 2.500 bis € 25.000.

Der Umfang der einzureichenden Unterlagen hängt von bestimmten Größenmerkmalen des Unternehmens ab. Zusammen mit unseren Mandanten überlegen und entscheiden wir, in welchem Umfang Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen werden sollen, dieses immer unter dem Blickwinkel, dass der offengelegte Jahresabschluss und ggf. Lagebericht für jedermann, also auch für Kunden, Lieferanten und Wettbewerber online einsehbar sind.

Wir bereiten den Jahresabschluss für die Offenlegung im vorgeschriebenen Format vor, der - soweit von unseren Mandanten gewünscht - den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht und keine weiteren darüber hinausgehende Angaben enthält. In Absprache mit dem Unternehmen legen wir den Zeitpunkt fest, wann die Daten im elektronischen Bundesanzeiger innerhalb der gesetzlich vorgeschrieben Frist, also spätestens bis zum Ende des folgenden Geschäftsjahres, offengelegt werden sollen. Über einen direkten Zugang zum elektronischen Bundesanzeiger übermitteln wir anschließend die Daten.