Liquidationsbilanz

Liquidationseröffnungs- und -schlussbilanzen sowie Bilanz im Insolvenzverfahren

Es sind viele Gründe denkbar, weshalb Unternehmer und deren Berater mit der Frage der Liquidation des Unternehmens konfrontiert werden.

Im Rahmen der zwangsweisen Liquidation eines Unternehmens (Insolvenz) ist eine Insolvenzbilanz aufzustellen. Bei einer freiwilligen Liquidation (z. B. wegen Betriebsaufgabe) sind Abwicklungsbilanzen zu erstellen.

Mit dem Tag der Insolvenzeröffnung bzw. zu dem Stichtag, an dem die Auflösung des Unternehmens beschlossen worden ist, muss eine Liquidationsbilanz aufgestellt werden.

Hierbei sind die üblichen Bilanzierungs- und Bewertungskriterien, die für handels- und steuerrechtliche Jahresabschlüsse relevant sind, häufig nicht mehr anzuwenden, da oft nicht mehr die Fortführung des Unternehmens anzunehmen ist und somit der Ansatz und die Bewertung von Vermögen und Schulden unter Zerschlagungsgesichtspunkten mit den "wahren" Werten (Marktpreis, Tagespreis, Zeitwert) erfolgt.

Bei der Ermittlung dieser Werte, die nicht zuletzt auch die Auflösung sog. stiller Reserven beinhalten, ist es unbedingt notwendig, durch einen erfahrenen Berater unterstützt zu werden. Die RINKE TREUHAND GmbH, zu der neben Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern erfahrene Unternehmensberater mit fundierten, branchenbezogenen Fachkenntnissen zählen, steht Ihnen hierbei erprobt zur Seite.

Wir begleiten sowohl den Unternehmer als auch den Insolvenzverwalter mit unseren Fachleuten durch den gesamten Prozess der Liquidation beginnend mit der Aufstellung der Eröffnungsbilanz über die Erstellung von Zwischenbilanzen, wenn das Verfahren nicht innerhalb von zwölf Monaten beendet wird, bis zur Aufstellung der Schlussbilanz bei Beendigung des Insolvenzverfahrens bzw. bei der freiwilligen Abwicklung des Unternehmens.